Herzberg am Harz, das südliche Eingangstor zum Harz, wird erstmalig als „dat dorp tho Herttesberge“ in einem in Plattdeutsch abgefassten Teilungsvertrag genannt, den Herzog Wilhelm von Braunschweig und sein Bruder Heinrich von Braunschweig 1337 schlossen.
Hinweise auf die Ansiedlung Herzberg lasse sich aber bereits in einer Urkunde aus dem Jahre 1143 finden. Zudem ist davon auszugehen, dass dem erstmals in einer Schenkungsurkunde (1154) Heinrichs des Löwen erwähnten Schloss Herzberg bereits eine Ansiedlung zugeordnet gewesen ist.
Älter als Herzberg sind allerdings seine beiden Ortsteile Pöhlde, welcher bereits im 10. Jahrhundert als bevorzugter Aufenthaltsort der sächsischen Kaiser erlebte, und Scharzfeld, welcher urkundlich erstmals 952 in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Otto I. zugunsten des Klosters Pöhlde erwähnt wurde.
Die Stadtteile Lonau und Sieber gehen hingegen auf Ansiedlungen zurück, die sich Anfang des 16. Jahrhunderts in Folge der Anlegung von Eisensteingruben und Eisenhütten entwickelten.
Der Schloßberg mit dem über 900 Jahre alten Welfenschloß, das größte Fachwerkschloß Niedersachsens, überragt die Stadt.
Die Zinnfigurenausstellung, die Forstausstellung "vom Urwald zum naturnahen Wirtschaftswald", die Präsentation eines Faksimiles des Evangeliar Heinrich des Löwen, der Rittersaal als Konzert- und Vortragsraum sowie das Schloß-Restaurant bieten vielfältig kulturelle Höhepunkte.
Der Juessee mit Strandbad bietet Wassersportmöglichkeiten und der Domeyerpark, der alte Kurpark und der Schloßberg machen Herzberg zu einer grünen Stadt. | 
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