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Der von Züchter Wehmeyer in Düna zur Verfügung gestellte Schlachtkörper (Bulle von knapp 300 Kilogramm) wurde von den Gastronomen bewertet und im Rahmen dieser Erprobung verschiedene Gerichte ausprobiert, wobei insbesondere die Verwendung der Nichtedelteile im Vordergrund stand. Zu den dabei entwickelten Gerichten zählten unter anderem:
- "Safranrübchen mit Rinderschwanz"
Ochsenschwanz, Steckrüben und Kartoffeln, Gemüse im Bund, Safran
- "Scheiterhaufen"
Gekochter Rinderbug in Streifen und anschließend in Apfeltrester-Paniermehl gebacken, mit gelben und rotem Gemüse zu einem Scheiterhaufen anrichten
- "Beerensucher-Ragout"
Gulasch aus der Schulter, Zwiebeln, Heidelbeerwein und Apfelsaft, Sahne, Kartoffel-Birnen-Puffer
- "Gefüllte Blätterteigrolle"
Hackfleisch, fein gewürfelter Sellerie, Möhren und Zwiebeln auf blanchiertem Lauch mit Nuss-Schmand (Beerensauce)
- "Harzer Biernierchen"
Gewässerte Nieren, blanchiert und angebraten, Gurkenstückchen, in Cidre eingeweichte Rosinen, mit Harzer Bier abgelöscht
- "Rinderwurst vom Harzer Roten Höhenvieh"
Gekochtes durchwachsenes Rindfleisch, 3 : 1 mager/fett durch feine Scheiben drehen, Suppengemüse, 3 kg Fleischmasse, 250 gr. Hafergrütze in 1 Liter Brühe aufkochen, Nelken, Muskat, Koriander, Piment, Knoblauch, Pfeffer, Salz, ein Schuss Sahne
- "Rotmousse von der Rinderbouillon"
- Gefüllte Rinderzunge
- Rinderleber mit Wirsingstreifen
- Tafelspitzsülze mit Bärlauch-Sauce
- Angemachter Tatar vom Harzer Roten Höhenvieh
- Fenchelauflauf mit Hackfleisch vom Harzer Roten Höhenvieh.
- "Zauberlehrling"
Filet, Auberginen, Tomaten und eine Scheibe Irish Chedda mit Salbei
Bei der weiteren Entwicklung von Gerichten mit dem Harzer Roten Höhenvieh ist vor allem - neben der Verwendung der sogenannten Nicht-Edelteile - darauf zu achten, dass zunehmend auch weitere Beilagen aus der Großregion von Harz und Harzvorland Verwendung finden.
Auf der Grundlage dieser Erfahrungen im Rahmen der Projekttage haben sich nunmehr fünf Betriebe zur Vorbereitung von zwei ersten Aktionswochen im Jahre 2002 bereit gefunden. Weitere Betriebe können sich anschließen, sofern sie die Rahmenbedingungen dafür akzeptieren. Diese Rahmenbedingungen sind im vorliegenden Handbuch als Qualitätsrichtlinien definiert und müssen von allen Betrieben erfüllt werden, die sich auch nach den beiden Einführungs-Aktionswochen beteiligen möchten.
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